Samstag 28.01.2012
ab 17 Uhr

am Skaterpark St. Wendel
B269, Einfahrt Wendelinuspark/Golfplatz, nähe Alphatecc

Um möglichst viele Bäume zum Verbrennen zu sammeln, ist der
Eintritt: frei


Die Weihnachtszeit geht bei uns traditionell mit dem Dreikönigstag zu Ende.
Der Weihnachtsbaum wird abgeschmückt und entsorgt.

Im skandinavischen Raum endet die Weihnachtszeit mit dem St. Knut Tag.
In feierlichem Rahmen werden die Bäume verbrannt.

KNUT bringt diese Tradition am 28. Januar 2012 in den Skaterpark und macht die Verbrennung des mitgebrachten Weihnachtsbaumes zum Familienfest.

Bei reichlich Speis und Trank kann man gemütlich auf den Einbruch der Dunkelheit warten
und sich auf den Höhepunkt der Veranstaltung – das Verbrennen der mitgebrachten Bäume – freuen.



Veranstalter: Udo Schmitt GmbH und Stadt St.Wendel

wir danken für die tatkräftige Unterstützung der Firmen Der Maulwurf und Elektrotechnik Peter Keller



Presseberichte


vom 11.01.2010

Ein beeindruckendes Schauspiel
Jede Menge brennende Weihnachtsbäume beim St. Knut-Tag in St. Wendel

Zwischen 600 und 700 Bäume brannten am Samstag in St. Wendel. Und das absichtlich. Denn zum ersten Mal wurde „Knut“ gefeiert. Aus Skandinavien kommt die Tradition rund um den Weihnachtsbaum.

St. Wendel. In Skandinavien ist er schon längst zur Tradition geworden, jetzt brachten ihn die Udo Schmidt GmbH und die Kreisstadt auch nach St. Wendel: den St. Knut-Tag. Trotz klirrender Kälte versammelten sich am Samstag etliche neugierige Zuschauer am Skaterpark um dem Schauspiel beizuwohnen, bei dem die letzen, noch verbliebenen Weihnachtsbäume gemeinsam verbrannte wurden. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, um auch ihre einst feierlich geschmückte Tanne loszuwerden. Andere wiederum waren nur gekommen, um gemeinsam mit ihren Kindern bei dem Spektakel dabei zu sein. „Ich kenne Knut nur aus der Fernsehwerbung“, verriet einer der Besucher, „jetzt wollte ich das ganze auch mal selbst miterleben. Obendrein kann ich so auch noch meinen Weihnachtsbaum schnell und problemlos entsorgen.“ Tatsächlich nutzen viele die Gelegenheit und brachten ihre Bäumchen mit. Einige noch frisch, grün und zum Verbrennen eigentlich viel zu schade, andere dagegen anscheinend noch ein Überbleibsel von Weihachten 2008. Doch egal, ob frisch oder verdorrt, binnen Sekunden fingen alle kleinen Bäumchen Feuer und wurden, eingehüllt in eine gigantische Rauchwolke, Stück für Stück von den Flammen verzehrt. Ein beeindruckendes Schauspiel, das den Zuschauern noch lange im Gedächtnis haften wird. König als Namensgeber Trotz des gleichen Namens gibt es zwischen dem St. Wendeler Knut-Tag und seinem skandinavischen Namensgeber einige Unterschiede, die wahren Kennern des Festes wahrscheinlich gleich aufgefallen sein werden. Der bedeutendste ist wohl die Tatsache, dass Knut eigentlich erst am 13. Januar begangen wird. Grund dafür ist der dänische König Knut IV, der seinerzeit die Anordnung gab, Weihnachten 20 Tage lang zu feiern. Traditionell werden am St. Knut-Tag die Kerzen und der Schmuck in feierlichem Rahmen von den Weihnachtsbäumen entfernt. Besonders für die Kinder ist dieser Brauch einer der Höhepunkte der Weihnachtszeit, weil in Skandinavien die Bäume unter anderem auch mit Süßigkeiten geschmückt werden, die die Kleinen dann verzehren dürfen. Anschließend werden die kahlen Bäume aus der Wohnung entfernt. Doch egal, ob nun zum richtige Zeitpunkt oder nicht und auch egal, ob mit oder ohne Süßigkeiten, in St. Wendel war das Knut-Fest ein großer Erfolg und fand viel Resonanz. Wir dürfen auf eine Wiederholung im nächsten Jahr gespannt sein.



vom 10.01.2011

Feuriger Weihnachtsabschluss
Schwedische Knut-Tradition wurde im Wendelinuspark gefeiert

Rund 500 Besucher feierten am vergangenen Samstag den „Knut“-Tag im Wendelinuspark. Rund 400 Tannenbäume wurden dabei nach einer skandinavischen Tradition verbrannt.

St. Wendel. Oliver Schmitt greift nach einem sperrigen Tannenbaum. Er wuchtet ihn hoch. Und schon wirft er ihn mit hohem Bogen in eine Feuerstelle. Überall zischt und knistert es, während die Flammen meterhoch auflodern. Rund 500 Besucher drängen sich an den Absperrzäunen und staunen. Bereits zum zweiten Mal veranstaltet das Spinnrad in Kooperation mit der Stadt St. Wendel das „Knut“-Fest am Wendelinuspark. „Es ist eigentlich eine Tradition aus Schweden, aber wir wollten probieren, ob es hier auch funktioniert“, erklärt Spinnrad-Inhaber Udo Schmitt. Auch Helfer Oliver Schmitt ist dieses Jahr wieder dabei. „Wir waren meines Wissens vergangenes Jahr die Ersten im Saarland, die den Knut-Tag veranstalteten“, berichtet er. Der Brauch sei vom skandinavischen Raum nach Deutschland übergeschwappt. Jedoch werde er hier in leicht abgewandelter Form gefeiert. In Schweden würden die Christbäume erst mit Fackelzügen eingesammelt und anschließend bei einem großen Volksfest verbrannt. Beim „Knut“-Fest in St. Wendel bringen die rund 500 Besucher ihre Tannenbäume selbst mit. So auch Christina Pauli aus Marpingen. „Wir wollten unbedingt auch unseren Baum bringen“, erklärt sie. Währenddessen betrachtet sie den Stapel mit rund 400 Baum-Exemplaren, der neben dem Feuer aufgebaut ist. Gemeinsam mit ihrem Sohn Nils Pauli habe sie bereits vergangenes Jahr von dem Fest gehört und wolle nun auch einmal dabei sein. So denke sie noch einmal über Weihnachten nach. „Außerdem ist das Feuer so schön warm“, lobt der neunjährige Nils. Damit dieses jedoch für die Besucher nicht zur Gefahr wird, ist auch die Feuerwehr St. Wendel bei der Veranstaltung vor Ort. Zudem dürfen die Gäste nicht selbst ihren Baum ins Feuer werfen, sondern müssen diesen bei Helfern abgeben. Doch nicht nur für die Sicherheit der Gäste scheint gesorgt zu sein. Für das körperliche Wohl gibt es zudem Speisen und Getränke in einem Festzelt. Dort betrachtet Monika Link gemeinsam mit ihrem Ehemann Bernot Link und ihrer Nachbarin Monika Mohr das Flammenspiel aus der Ferne. „Ich habe zwar keinen Baum dabei, aber ich finde die Idee einfach super“, sagt Monika Link begeistert.


BILD-Zeitung
vom 10.01.2011

St.Wendel – In Schweden ist es schon immer Höhepunkt des Jahres: Am Samstag hieß es auch in St.Wendel wieder: Bringt Eure Weihnachtsbäume und feiert Knut!

Bereits zum zweiten Mal wurden im Wendelinuspark die alten Weihnachtsbäume verbrannt. Wieder war es ein großes Familienfest. „Zufällig sind wir im Internet auf den swedischen Brauch gestoßen und dachten: Warum sollte man sowas nicht auch bei uns machen?“, erzählt Veranstalter Oliver Schmitt(38) Cordula Schmidt(25) und Tobias Schreiner(29) gefiel's: „Wie sind zum ersten Mal da, sind spontan vorbeigekommen.“

Bis in den Abend hinein wurde der unterhaltsame Brauch bei Rostwurst und Glühwein gefeiert. Auch Stadtwehrführer Dirk Schmidt(44) war zufrieden: Keine Zwischenfälle, die eine größeren Einsatz zu Folge gehabt hätten. Dann kann ja „Knut, Teil 3“ im nächsten Jahr folgen...




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